Sama`

Und wenn du dein Herz spürst, wenn du das spürst, was dir lehrt, jenseits von Form,
jenseits von Religion, jenseits von Klasse zu lieben, 
dann öffne langsam deine Flügel, mit einer Stütze zum Himmel hin in der Rechten, ... und die Linke mit dem Handteller zur Erde geöffnet, und bette dich so ein in das ganze Universum, ... schwing ein in alles, was dreht. 

(Fawzia-Rosina Al-Rawi)

 

Im Sufismus wird die Musik Ghiza ur-Ruh (DMG ġiḏā’ ur-rūḥ) genannt, „Nahrung der Seele“. Musikalische Zusammenkünfte werden als Sama (DMG ṣamā’) bezeichnet, welches im Arabischen „Hören“ meint – Hören im Sinne des Hörens auf die zur Einheit führenden Klänge.

Im achthundert Jahre alten Sama-Ritual – dieses geht auf den Dichter und islamischen Mystiker Jalal ad-Din Rumi (1207 – 1273) zurück – werden Verstand, Herz und Körper als die drei fundamentalen Komponenten der menschlichen Natur zusammengeführt. Die Tanzenden suchen im Drehen die Harmonie mit Natur und Schöpfer, denn schließlich ist es eine Drehbewegung, die unserer aller Existenz – vom Atom bis hin zum Kosmos – zugrunde liegt.

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